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Gesundheit

Ist LED-Licht schädlich für die Gesundheit

LEDs sind im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln wie Halogenleuchten um ein Vielfaches langlebiger und daher preisgünstiger. Beim Kauf müssen lediglich die Lampenfassung und die Risikogruppe beachtet werden. Viele Menschen haben sich gescheut, auf LED-Beleuchtung umzusteigen, weil diese Lampen 2006 noch sehr teuer waren. Das hat sich jedoch schnell geändert, sodass LED-Lampen erschwinglicher geworden sind. Zudem sind sie umweltfreundlich und nachhaltig (Langlebigkeit). Die Lampenfassung ist entscheidend für die Art und Größe der LEDs. Ein weiterer Aspekt für die Beliebtheit dieser Leuchtmittel ist die Augengesundheit.


Welche Vorteile bieten LED-Leuchtmittel?

LED-Lampen sind flexibel einsetzbar, dimmbar und schwenkbar. Sie setzen Akzente und sorgen für angenehmes Licht in jedem Bereich, egal ob im privaten oder gewerblichen Bereich. Aufgrund der guten Langlebigkeit schonen sie wertvolle Ressourcen und das Budget. Einige Zeit waren LEDs nur als weißes Licht verfügbar. Mittlerweile sind auch LED-Leuchten mit farbigem Licht erhältlich.

Sind LED-Leuchtmittel gesundheitsschädlich?

LampeLEDs sind grundsätzlich nicht gesundheitsschädlich, wenn einiges beachtet wird. Die Helligkeit, die Positionierung, die Strahlendichte und -stärke spielen eine entscheidende Rolle. Zur Überprüfung der entsprechenden Messwerte stehen Referenzdaten in diversen Richtlinien und Normen zur Verfügung. Die fotobiologische Sicherheit (Sicherheit der Augen und Haut) wird in

  • der Richtlinie für die fotobiologische Sicherheit (2006/25/EG)
  • der Richtlinie für die allgemeine Produktsicherheit GPSD 2001/95/EG und
  • der Niederspannungsrichtlinie LVD 2006/95/EG

ausführlich behandelt.

Worauf bezieht sich die fotobiologische Sicherheit?

Leuchtmittel strahlen bei der Nutzung auf die Haut und die Augen ab. Damit die LED-Lampen sicher sind, muss diese Strahlung gemessen und bewertet werden. Die Vorschriften Kriterien, die der Messung und Bewertung zugrunde liegen, stehen im Fokus der IEC 62471:2006 Norm.

Welche Gefährdungen können mit einer Lichtquelle einhergehen?

  • Der UV-A-Spektralbereich betrifft vor allem die Augen.
  • Die aktinische UV-Gefährdung zeigt sich bei den Augen und der Haut.
  • Die Werte der Blaulichtgefährdung stellen ein wesentliches Kriterium dar.
  • Kleine Quellen können fotochemische Netzhautgefährdungen darstellen.
  • Die allgemeine thermische Netzhautgefährdung kann sich in Form von Hautreizungen und Bläschenbildung zeigen.
  • Für die Augen sind die Werte der IR-Gefährdung ausschlaggebend

Die drei Risikogruppen der Gefährdung

AugeDie Stärke und Art der Gefährdung hängt von der Strahlungsdichte und -stärke ab.

Die Risikogruppe 0 stellt überhaupt kein Risiko und somit keinerlei Schädigung dar. Hingegen bedeutet die Risikogruppe 2 geringe Schädigungen von Augen und Haut. Das rührt daher, dass das Leuchtmittel so eingestellt ist, dass die unangenehme Strahlung sofort ein Abwenden bewirkt. Somit kann es erst gar nicht zu größeren Schädigungen kommen. Die Risikogruppe RG3 geht mit einem sehr hohen Risiko und starken Schädigungen einher. Deshalb sollte beim Kauf auf die RG-Nummer geachtet werden. Die Helligkeit und die Nutzung spielen eine entscheidende Rolle. LEDs sind sehr sicher, wenn sie richtig genutzt werden. Da die Kosten drastisch gesenkt werden konnten, stellen LED-Lampen mit passender Lampenfassung von ledtech-shop.de eine hervorragende Alternative zu anderen Beleuchtungsmitteln dar.

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