
Leishmaniose – Was Sie wissen sollten
Bei der Leishmaniose handelt es sich um eine tropische Krankheit, die durch Infektionen ausgelöst wird. Sie wird durch Leishmanien verursacht, die von Parasiten wie Sandmücken übertragen wird. Infizieren können sich sowohl Menschen als auch Tiere mit der Krankheit. Von 30 existierenden Arten der Krankheit, können zehn davon Menschen gesundheitlich krankmachen können. Die Krankheit ist zwar im Mittelmeerraum verbreitet, jedoch erkranken dennoch immer wieder Urlauber an einer Infizierung.
Welche Symptome treten bei einer Leishmaniose auf?
Die Krankheit kann mit einer Reihe von Symptomen einhergehen. Besonders häufig kommt es zu Hautgeschwüren sowie einem Befall der Schleimhäute. Vor allem der Rachenbereich ist schwerwiegend betroffen. Es kann in schweren Krankheitsverläufen jedoch auch zu Schäden an der Leber und Milz kommen. Auch Schäden am Knochenmark können auftreten und zu starken Beeinträchtigungen der Lebensqualität führen.
Hinweise zur Krankheit
Um sich vor einer Infektion zu schützen und einen schweren Krankheitsverlauf auszuschließen, gibt es Hinweise, die beachtet werden sollten. Was bei einer Leishmaniose zu beachten ist:
- Wer in Risikogebiete reist, sollte einen erhöhten Schlafplatz aussuchen, da auch dies vor einer Infektion schützen kann.
- Zum Schlafen sollten Bettnetze genutzt werden, die im besten Fall mit Abwehr-Spray imprägniert sind.
- Wer sich oft in der Natur oder Wäldern im Urlaub aufhält, der sollte seine Haut mit Mückenschutzmitteln besprühen und im besten Fall lange Kleidung tragen, die vor Stichen schützen können.
Auch Tiere können vor einer Ansteckung geschützt werden. Für Hunde gibt es spezielle Halsbänder, die als Mückenabwehrschutz dienen. Auch gibt es für das Fell Sprays, mit denen der Hund besprüht werden kann. Die Sprays dienen dazu, dass die Mücken nicht bis an die Haut gelangen, da sie vorher durch das Abwehrsprayvertrieben werden.
Wer Bedenken hat von einer Sandmücke gestochen worden zu sein und in den Tagen nach dem Stich Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Schleimhautbluten und Haarausfall bemerkt, sollte schnellstmöglich einen Facharzt für Dermatologie oder einen Facharzt für Tropenkrankheiten aussuchen. Wenn die Behandlung früh genug beginnt, können schwere gesundheitliche Schäden in ihrem Risiko minimiert werden.
Leishmaniose beim Hund
Wer vorhat mit seinem Hund zu verreisen, der sollte vorher mit ihm beim Tierarzt einen Termin zur Impfung vereinbaren. Die Impfung gegen die Krankheit bietet zwar keinen hundertprozentigen Schutz, kann aber vor schweren Verläufen der Krankheit bewahren.
Wenn ein Hund bereits gestochen ist, sollte dieser dennoch gegen Mückenstiche behandelt werden. Wenn andere Mücken das Tier nach einer erfolgten Infektion stechen, können diese sich sonst ebenfalls mit der Krankheit anstecken und anschließend weitere Tiere oder Menschen mit der Krankheit infizieren.
Hunde sollten darüber hinaus im Falle einer möglichen Infektion direkt zum Tierarzt verbracht werden. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser steht die zukünftige Lebenserwartung. Hunde, deren Infektion mit der Krankheit nicht behandelt wird, sterben innerhalb von zwei bis drei Jahren. Tip: Hundefutter bei Leishmaniose finden Sie zum Beispiel auf sanoro.de
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